DRIFT fhrt vor Augen, wie sich das Fantastische im Unscheinbaren verbirgt.

 

COMPAGNIE

Die Schweizer Repertoire Tanz Compagnie Drift ist ein Ensemble, das subtil und humorvoll die Poesie von Grenzzuständen und die Absurdität des Alltäglichen untersucht.


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Compagnie DRIFT

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Die künstlerischen LeiterInnen Béatrice Jaccard und Peter Schelling arbeiten seit 1987 zusammen, ab 1992 mit Massimo Bertinelli im Trio, und seit 1998 als compagnie drift. Die Zürcher Compagnie gehört zu den wichtigsten der Schweizer Tanzszene und ist auch international sehr erfolgreich. Ihr Repertoire wurde bisher in 27 Ländern in über 600 Aufführungen präsentiert.

Bei drift mischen sich zeitgenössischer Tanz und Theater, surrealer Tiefsinn und spielerische Leichtigkeit. Das wirkt ebenso skurril und absurd, wie verstörend. Jede alltägliche Haltung, jede unscheinbare Gebärde, aber auch die grosse Tanzform wird zum Bewegungsmaterial. Ihre Geschichten erzählen sie in einer Abfolge von atmosphärisch dichten Bildern, wo tragische und komische Momente dicht nebeneinander liegen. Mal durchdringen die Bewegungen kaum beängstigende Enge, mal öffnen sie auf der Bühne endlose Weiten.

So offenbart sich die Magie des Tanzes in einer Fülle unvergesslicher theatralischer Bilder. Selten vermag ein Tanzensemble sein Publikum gleichermassen zum Lachen und zum Nachdenken zu bringen.

Vereinfachung der Mittel und Minimalisierung des Aufwands sind seit Beginn wichtige Elemente der Gestaltung geblieben, oft als Kontrapunkt zu sich verwirrenden, erschreckenden, entgrenzenden Eruptionen. Das Leichte, Spielerische mischt sich mit dem Verstörenden. Fassbare Figuren erscheinen nie als durchgehende Rollen, sie stellen vielmehr Typisierungen von unterschiedlichen Lebensmöglichkeiten dar, in welche die Darsteller wie probeweise schlüpfen, und sich mit ihnen zu identifizieren oder um sich in deren Gegenbild zu verwandeln...

Die Sprache von Drift bedient sich vielfältiger Formen, in der alles Sinnlich-Körperliche – jede alltägliche Haltung, jede unscheinbare Gebärde, aber auch die grosse Tanzform – zum Mittel für den spezifisch geprägten, persönlich eigenen Ausdruck der Compagnie geworden ist.

Drift führt vor Augen, wie sich das Fantastische im Unscheinbaren verbirgt. Sie suchen ihre Ureigenen tänzerische Formensprache und perfektionieren diese zu seltener Präzision und Differenziertheit. Ihre Bewegungsformen erhalten mit zunehmender Abstraktion und Stilisierung Prägnanz und Klarheit und enthalten immer Ansätze für Neues und Unerwartetes.

Das hat eine zauberhafte Wirkung. Durch streng strukturierte Oberflächen schimmert phantastische Buntheit. Und zarte, anrührende Begegnungen geraten zur rabiaten tänzerischen Höllenfahrt.

Mit ihrem Tanz zwischen Abstraktion und Narration, zwischen Heftigkeit und Zartheit, gehört die Compagnie Drift zum Interessantesten, was die Schweizer Tanzszene zu bieten hat.

Material aus:
Tages-Anzeiger, Zürich, Neue Zürcher Zeitung, Luzerner Neueste Nachrichten, Zürichsee-Zeitung, SDT Bulletin.

Preise:
2003 wurde compagnie Drift von der Jury der SSA – Schweiz. Autorengesellschaft mit einem Preis für ihr choreografisches Werk ausgezeichnet. Die beiden Künstl. Leiter Béatrice Jaccard und Peter Schelling erhielten 2002 die Ehrengabe der Stadt Zürich für ihr künstlerisches Schaffen. Als einzige Deutschschweizer Compagnie nominiert zum 1. Schweizer Tanz- und Choreografiepreis PRO TANZ 02. Béatrice Jaccard und Peter Schelling erhielten 1987 einen Werkjahrbeitrag der Stadt Zürich.

Compagnie drift
pflegt seit Jahren ein grosses Repertoire. In der Saison 2007/08 werden folgende Produktionen präsentiert:

3-jährige Förderung: Die compagnie drift wird von 2006-2008 im Rahmen einer kooperativen Fördervereinbarung gemeinsam gefördert vom Präsidialdepartement der Stadt Zürich, der Pro Helvetia und der Fachstelle Kultur des Kantons Zürichs.

Die Produktionen wurden unterstützt von: Kulturförderung der Stadt Zürich, Pro Helvetia, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Kulturbeitrag Kanton Freiburg, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Migros Kulturprozent, SSA – Schweizerische Autorengesellschaft, Binding Stiftung, Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr, Kulturstiftung Winterthur, Jubiläumsstiftung der Zürich Versicherungsgruppe, Migros Kulturprozent, Familien-Vontobel-Stiftung, Dr. Adolf Streuli-Stiftung,Stiftung der Schweizerischen Landesausstellung 1939, Schweizerische Interpreten-Stiftung, Oertli Stiftung

Koproduktionen mit: Espace Nuithonie Villars-sur-Glâne, Tanzhaus Wasserwerk Zürich, Theaterhaus Gessnerallee Zürich, Steps #9 – Intern. Tanzfestival Schweiz, luzerntanz am luzernertheater, Festival Blickfelder, Rote Fabrik Zürich, Espace Moncor Fribourg, Halle 2C Fribourg

ERINNERUNGEN AUS DER VERGANGENHEIT

Nicht mehr gespielte Stücke:

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