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Konzept/Regie: Béatrice
Jaccard, Peter
Schelling Choreografische Leitung: Béatrice
Jaccard Choreografie/Tanz: Compagnie drift - Massimo
Bertinelli, Budlana BAldanova, Fiona
Hirzel, Béatrice
Jaccard, Michael Rüegg, Peter
Schelling, Viacheslav Zubkov Bühne: Peter
Schelling Licht: François Gendre Kostüme:
Daphne Ineichen Komposition: Massimo
Bertinelli, François Gendre, Simon
Hostettler Dramaturgie: Brigitte Knöss
Produktionsleitung: Beatrice Rossi
Technische
Angaben
Das Lebensgefühl einer Gesellschaft wird dargestellt, welche
die ganze Spannbreite zwischen trunkenem Spass und realer Todesangst
als permanente Zerreissprobe ertragen muss oder will.
Vieles erscheint uns in dieser Welt fremd und vertraut zugleich.
Das Schöne und das Hässliche vermischen sich, Angst und
Freude liegen nah beieinander. Krasse Gegensätze sind die Norm
und wilde Lust, grosse Unsicherheit und Zerbrechlichkeit durchdringen
alles.
Die Zuschauer tauchen in die surrealen Welten des Bühnengeschehens
ein, die von konkreten Hoffnungen und Ängsten gespeist sind,
und bewegen sich mit den Darstellern in einem faszinierenden Kosmos,
der zeitlos ist und voller Bezüge zu unserem tatsächlichen
Dasein.
Bizarre Fabelwesen zwischen Mensch und Tier bevölkern die Bühne.
Urtümliche Kräfte sind im Spiel, Schönes und Hässliches,
Faszinierendes und Abstossendes paart sich in wildem Reigen. Angst,
Freude, Hoffnung und Schrecken liegen nah beieinander.
So entsteht ein skurriler, poetischer, surrealer Bilderbogen zwischen
Himmel und Hölle; ein Universum von Grenzzuständen und
Absurditäten, in welchem tragische und komische Momente sich
irrlichternd verbinden; und wo immer wieder hinter vorgehaltener
Ironie treffsicher die menschliche Brutalität aufblitzt.
Kritiken zu 'Heidenspass + Höllenangst'
Mehrköpfige
und vielarmige Wesen
‚...Ein Danse
macabre zwischen Himmel und
Hölle,
zwischen schaurig und lustig...Magische
Bilder werden entwickelt, surreal
und grotesk, verblüffend
und absurd.’
oönachrichten,
Linz, Oesterreich, 16. April
05
Bizarre Wesen
‚...Eine skurile Welt mittelalterlich anmutender
Fabelwesen...Die absonderlichen Bühnenwesen...sind genauso
im modernen Alltag und im allgemein Menschlichen verhaftet...So
kann abstraktes Tanztheater erzählen, ohne den gesellschaftlichen
Bezug bloss konzeptionell zu behaupten...’
Stuttgarter
Zeitung, 29. Nov. 04
Makabre und beredte Komik
‚...Munter wurden Glieder abgesägt,
Augen ausgestochen und aufgegessen, mit abgehackten Köpfen
gerollt...auf der Mauer bewegten sich gespenstisch flink scheinbar
abgetrennte Tänzer-Körperteile
hin und her...Makaber aber unglaublich komisch...Mitreissend...die
Zweikämpfe...in denen sich ganze Romane von Hass, Liebe und
Eifersucht abspielen...Der Sieger wird zur Belohnung von den Frauen
liebevoll gestreichelt – und aufgegessen. EinMoment wie ein
Blitzschlag. Ganz schön erhellend, was Drift so ganz ohne
Worte über die Menschen zu sagen hat...’
Badische
Neueste Nachrichten, 26. Nov.
004
Zwitterwesen tanzen in surrealen Rätselwelten
Ein Heidenspass und eine Höllenangst verweben sich zu
einem skurrilen, poetischen, surrealen Bilderbogen zwischen Himmel
und Hölle...Die Tänzerinnen und Tänzer tauchen in
die Atmosphären des Mittelalters ein, ohne dieses historisch-naturalistisch
abbilden zu wollen. vielmehr entfaltet sich ein Universum von Grenzzuständen
und Absurditäten, in welchem tragische und komische Momente
sich irrlichternd verbinden...
Die Bewegungssprache ist eine faszinierende Mischung aus Tanz und
Theater, eine Körpersprache glasklarer Gesten und wundersamer
Impulse. Mal sind die Tanzenden Menschen, die sich zart oder aggressiv
begegnen, mal wirken sie wie Rätselwesen einer poetischen
Zwitterwelt...eine Mischung von Tier und Mensch.
...die Tanzenden kreieren eine wundersame Atmosphäre von Langsamkeit
und schwebender Zeitlosigkeit...
Nicht umsonst gehört die Zürcher Compagnie zu den wichtigsten
und eigenwilligsten der Schweizer Szene und ist längst international
bekannt.
Luzerner Zeitung, 18. Nov. 02
Das Hereinbrechen des Mittelalters
...Wie immer bei Produktionen von Drift staksen die Figuren
traumtänzerisch und manchmal slapstickartig durch die Szenerie.
Immer präzis in der Bewegung, manchmal verhalten und Handkerum
hektisch verstört, können sie ein unerwartet unheimliches
Potenzial entwickeln...Wenn die Tänzerinnen und Tänzer
einander ungerührt niederstechen, Beine abschneiden und Schädel
spalten und dabei ein hinreissendes Hinrichtungs-Ballett aufs Parkett
legen, blitzt hinter vorgehaltener Ironie effektsicher die menschliche
Brutalität auf...der Erfindungsgabe scheinen keine Grenzen
gesetzt...
Basler Zeitung, 19. Nov. 02
Heidenspass verdrängt Höllenangst
...Das Stück bringt Figuren auf die Bühne, die den
Steinmetzreliefs an Kathedralen oder Illustrationen alter Liederhandschriften
entsprungen sein könnten...der Stil ist eigenwillig, verquer,
skurril...Die Tanzenden wirken überzeugend; sie tanzen quicklebendig
sind voller Bewegungsfantasie. Dazu beherrschen sie das Kunststück,
sowohl verspielt als auch bewundernswert präzis zu sein...
Tages Anzeiger, 18. Nov. 02
Ein wilder Reigen in vergangene Welten
...Bizarre Fabelwesen zwischen Mensch und Tier bevölkern
die Bühne, urtümliche Kräfte sind im Spiel, Schönes
und Hässliches, Faszinierendes und Abstossendes paart sich
in wildem Reigen. Angst, Freude, Hoffnung und Schrecken liegen nah
beieinander in dieser Welt, in der sich die Kreatur als Spielball
fremder Mächte fühlt und nie weiss, wann das Ende naht.
Auch wenn die Produktion in vergangene Welten einführt, fehlt
es nicht an Bezügen zu unserem Dasein, denn letztlich dreht
sie sich um zeitlose fragen der Existenz...
Schweizer Illustrierte, 18.
Nov. 02
Tanz der wunderlichen Wesen
...skurrile Figuren in lose verbundenen Szenen...mit mimischem
Schalk und gestischem Witz, manchmal lassen sie ihr Tun auch ins
Unheimliche kippen...aberwitzige Tumulte...
Neue Zürcher Zeitung,
18. Nov. 02
Modern getanztes Mittelalter
...die Stücke von drift sind eine Mischung aus zeitgenössischem
Tanz und Theater, surrealem Tiefsinn und witziger Leichtfüssigkeit,
skurril und absurd...Tatsächlich erkennt man auf der Bühne...ineinander
verrenkte Menschen in der engen Hölle, Posen von tanzenden
Mensch-Tieren, mehrarmige Wesen, keusche junge Frauen, böse,
den Tod verkündende Männer...
Thurgauer Zeitung, 18. Nov.
02
Tanz gegen die Schwerkraft
...leichtfüssig und mit Schalk, aber stets subtil...Die
Körper der TänzerInnen scheinen in der Luft zu schweben.
Eine Art liebenswürdige Geisterwesen, deren Körperteile
nicht zusammengehören...Keusche Paartänze erzeugen eine
seltsam entrückte Stimmung...
tanz-danse.ch, 22.Nov. 02
Eine Koproduktion von luzerntanz am luzernertheater und Compagnie
Drift. Compagnie Drift wird für diese Produktion unterstützt
von Pro Helvetia, Präsidialdepartement der Stadt Zürich
und Stanley Thomas Johnson Stiftung