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AUF DER BÜHNE: BÉATRICE JACCARD,
MASSIMO BERTINELLI,
FRANÇOIS GENDRE IDEE: MASSIMO BERTINELLI,
FRANÇOIS GENDRE REGIE/ BÜHNENDESIGN/LICHTTECHNIK:
PETER
SCHELLING MUSIK/ KOMPOSITION: MASSIMO BERTINELLI,
FRANÇOIS GENDRE, BÉATRICE JACCARD
CHOREOGRAPHIE: BÉATRICE JACCARD
VIDEO: PETER
SCHELLING VIDEOSCHNITT/ ASSISTENZ BÜHNE: SERGEJ NIKOKOCHEV
LICHT: ALAIN MENÉTREY PRODUKTIONSLEITUNG:
BEATRICE ROSSI
Technische
Angaben
Wie schreit eine Fliege zum Beispiel wenn sie auf die brennende
Glühlampe aufprallt?
Was erzählt der Fisch der Fischin wenn er um ihre Flosse anhält?
Was wispert die Rose, wenn die Sonne aufgeht?
Was würden wir in der Nacht im Garten hören, wenn wir
geeignetere Ohren hätten?
Mit speziellen Maschinen werden die unhörbaren Geräusche
geerntet. Aus den nun hörbaren Tönen komponieren wir eine
Musik und veranstalten ein theatralisches Konzert.
Auch kümmern wir uns darum,
wie sich das wissenschaftliche
Personal, das sich schon jahrelang
und konzentriert diesen doch
nicht unwichtigen Fragen widmet
hat, fühlt.
Presseauszüge
ES BLUBBERT UND VIBRIERT
„.. Drift entführte mit dem komisch-kritischen Concert théâtral in eine Welt aus Tonexperimenten – und demonstrierte dabei wie Fische Heiratsanträge machen und wie charmant ein kauzig-phantasievolles Stück sein kann... Für das Surreale stehen in ‚machine à sons’ vor allem die Videoprojektionen von Peter Schelling...wie der des Fischs, der wie ein Jagdfalke auf der Hand von Gendre sitzt und ihm ins Ohr singt...Der Balanceakt zwischen Komik und Hintergründigkeit gelang...“
bz, Basel 25.9.06
Wenn ich ein König
wäre
„... würde ich versuchen,
die geistigen Meister von DRIFT
für einen Spitzenverdienst
als Hofnarren unter Vertrag
zu nehmen, da sie mit raffinierter
Intelligenz und mit höchster
Sensibilität und Ironie
bei einer gleichzeitigen absoluten
Ernsthaftigkeit zu scherzen
wissen...
...Was für eine angenehme Überraschung:
ihre Musik gefällt, es
wird vortrefflich gesungen,
die elektrischen Songs schleichen
sich angenehm ins Ohr wo sie
auch bleiben... Von jetzt an
sind die musizierenden Drift’s
meine zweiten Schweizer Musik-Favoriten
nach Yello!...
...Der im schnellen Rhythmus,
und in ungewohnter Abfolge
einzelner sich bewegender Körperteile
vibrierende Tanz, zeigt nicht
nur das virtuose Können
von Béatrice Jaccard,
sondern auch die in ihrem Kopf
herrschende unregelmässig ästhetische
Ordnung...
Ein extra Lob erhält
der für die Videoeinspielungen
verantwortliche postdadaistische
albernde Geist: Peter Schelling
hat ein wundervolles kleines
Opus erschaffen...’
Ellenfény,
Lásló Rokas,
Budapest, May 2005
"Waren Sie auch immer der Ansicht, dass Fische stumm sind,
Tomaten schweigsam vor sich hinröten, Fussgelenke nur etwas
von sich geben, wenn sie in die Brüche gehen? Diese Meinungen
müssen korrigiert werden...Bei der Veranlagung der Forschenden
ist es kein Wunder, dass die pulsierenden Rhythmen und elektronischen
Klänge in die Körper fahren. Jaccard mutiert von der steifen
Tippmamsell zum hüftschwingenden Vamp, Bertinelli vom kühlen
Analisierer zum heissblütigen Schlagzeuger, Gendre vom braven
Bürolisten zum frechen Bassisten...die Nachahmung der Körpersprache
von Rockmusikern ist hinreissend
persifliert...da wird manches
stille Wasser zum reissenden
Strom..."
Aargauer Zeitung, Schweiz, 21.2.03
"...Mit Herzblut testen drei verschrobene, grün bekittelte
Forschende ihre verschiedenen Methoden des Töne einfangens.
Dank Stethoskop und Kopfhörern werden Zitronen zu rauschenden
Geschöpfen und gibt der Weihrauch kirchliche Gesänge von
sich. Muskatnüsse und tote Fische werden genauso auf Geräusche
hin untersucht wie der eigene Körper.
Als befände man sich in einem erweiterten Bewusstseinszustand,
scheinen sich die Geräusche in Deutlichkeit und Schrillheit
zu steigern...Mit zuerst feinen, verhaltenen Gesten, dann mit zunehmend
energisch orchestrierten Breakdance-Bewegungen, Disco Schritten
und Head-Bangers versuchen die Forscher, mit der akustischen Reizüberflutung
mitzuhalten.
Die Cie Drift überzeugt mit kuriosen Ideen und bezaubernd skurrilen
und ausdrucksstarken Charakteren...und entführt einmal mehr
in eine andere, wundersame und sinnliche Welt. Der Enthusiasmus
der Darsteller wirkt ansteckend, und man fiebert regelrecht bei
den Tonexperimenten mit."
Tages-Anzeiger, Zürich, Schweiz,
21.2.03
"Die Cie Drift ist eine der markantesten Erscheinungen in
der freien Zürcher Tanzszene...Witzig erweisen sich die Videobilder
von Peter Schelling. sie bewegen sich im Bereich der surrealistischen
Dada-Effekte..."
Neue Zürcher Zeitung, Schweiz,
21.2.03
"...Das ungewöhnliche Stück 'machine à sons‘
ist ein Konzert, in dem auch getanzt wird...die Cie Drift untersucht
subtil und humorvoll die Poesie von Grenzzuständen und die
Absurdität des alltäglichen...und führt vor, wie
sich das Fantastische im Unscheinbaren verbirgt..."
Freiburger Nachrichten, Schweiz,
14.2.03
nach der work-in-progress-Vorstellung
im
Tanzhaus Wasserwerk
„...Tontüfteltänze...Die
Cie Drift stellt in 'machine à sons‘ das
Akustische zumindest vordergründig über
das Visuelle. Als Tontüftler
verkleidet, exerzieren Massimo
Bertinelli, François
Gendre und Béatrice
Jaccard unter der Regie von
Peter Schelling die Geräusche
von Orangen oder Fischen, sie
greifen Rhythmen aus der Luft,
singen scheinbar zugeflogene
Melodien, schweben dazu auf
Video auf Wolken und persiflieren
gestisch und mimisch hinreissend
das technisierte Musikgeschäft.
...Die Cie Drift hat sich auf
Neues eingelassen; sie tut
dies gekonnt, mit dem ihr eigenen
Blick und Gehör für
die Absurditäten des Alltags.“
Neue
Zürcher Zeitung, Zürich
18.12.01